Mit mentalem Training zum Erfolg

Olympiasiegerin Britta Steffen bei Aktionstag von BARMER und Epikur / Betriebliche Gesundheitsförderung im Fokus.

Im dritten Anlauf klappte es:  Nach zwei Teilnahmen an Olympischen Spielen mit mäßigem Erfolg war es für Britta Steffen 2008 in Peking endlich soweit. Zwei Goldmedaillen konnte die aus Schwedt stammende Spitzensportlerin in der chinesischen Metropole erringen – und somit endlich auch  bei Olympia triumphieren. Ihr Weg zum Erfolg war nicht nur durch intensives Training und strenge Selbstdisziplin geprägt, auch Zweifel und Phasen der Resignation musste die heute 35-Jährige überwinden. Über ihren sportlichen Werdegang, der außer den beiden Olympiasiegen auch zu einem Weltmeister- und neun Europameistertitel führte, berichtete sie dieser Tage im Epikur – Zentrum für Gesundheit in Bad Liebenwerda bei einem gemeinsamen Aktionstag mit der BARMER.

Unter dem Motto „Spitzensportler bewegen Mitarbeiter“ hatten die Krankenkasse und das Epikur Vertreter von 30 Unternehmen und Einrichtungen der Region zu dem Vortrag von Britta Steffen und einem anschließenden Fitnesstraining mit der Spitzen-Schwimmerin eingeladen.  Mithilfe der Sport-Ikone sollten Unternehmen für die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Gesundheitsförderung interessiert werden.

Betriebliche Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention führten langfristig zu einer Verringerung des Krankenstandes, erhöhten zugleich auch die Attraktivität des Unternehmens für die Arbeitnehmer, so Jörgen Kluge, Geschäftsführer der Epikur MVZ GmbH. Wie die Gesundheitsförderung im einzelnen Unternehmen  gestaltet wird, sei jedoch immer eine individuell zu treffende Entscheidung, die von den jeweiligen Bedingungen und Ansprüchen abhängig ist. Ein Erfahrungsbericht der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH, der während des Aktionstages zu hören war, bestätigte das. Zur Gesundheitsförderung, die langfristig angelegt sein sollte, um nachhaltig zu wirken, gehört nicht nur Bewegung. Gesunde Ernährung und Entspannung sind ebenso wesentliche Bestandteile.

Auch sportliche Erfolge sind nicht allein durch hartes körperliches Training zu erreichen. Für Britta Steffen, die parallel zu Schule und Studium jahrelang täglich ein umfangreiches Trainingsprogramm im Schwimmbecken wie auch „an Land“ absolvierte, war dies eine wesentliche Erkenntnis im Lauf ihrer Karriere. Mitunter habe sie sich selbst als „Trainingsweltmeisterin“ empfunden – als eine, die im Training beste Leistungen liefert, im Wettkampf aber schwache Nerven zeigt.  Gewinnen ist Kopfsache – auch dank der Entscheidung, ihre mentale Stärke zu trainieren, gelange Britta Steffen 2008 der Doppelerfolg bei Olympia.

Text und Fotos: Karsten Bär

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